Schule im Netz. Das Internet als Arbeitsmittel im Deutschunterricht

Schmitz, Ulrich; Reuen, Sascha (1999)

Erschienen in: Der Deutschunterricht, H. 1/2000

 

 

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1. "Schulen ans Netz"

Im Jahre 1996 machte die bundesweit angelegte Bildungsinitiative "Schulen ans Netz" (http://www.san-ev.de) Schlagzeilen. In einer groß angelegten Aktion stellten damals die Deutsche Telekom und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie rund 60 Millionen Mark zur Verfügung, um interessierte Schulen mit einem Internet-Anschluss sowie einem multimediafähigen Computer auszustatten. Auf diese Weise sollte das weltweite Datennetz auch für schulische Zwecke genutzt werden. "Im Netz angebotene Informationen werden gesammelt, gesichert, nach zu entwickelnden Gütekriterien beurteilt und dann im Unterricht verwendet. Der Grundgedanke: Der die Schule verlassende, medienmündige Bürger ist in der Lage, neue Medien zur Beschaffung von Informationen zu bedienen, und kann kritisch mit dieser Informationsflut umgehen." (Balster 1997:31). Jede teilnehmende Schule sollte dazu ein oder mehrere konkrete Projekte zum Internet-Einsatz anbieten.

Seit dem Start der Initiative sind in Deutschland etwa 12 500 Schulen ans Netz gegangen. Die Tatsache, dass für den Zeitraum von 1999 bis 2002 weitere 100 Millionen Mark bereitgestellt werden (vgl. Deutscher Philologenverband (Hrsg.) 1999:32), lässt einen Erfolg dieser Aktion erahnen. Die Bedingungen an den Schulen sind - was den Zustand und die Verfügbarkeit der technischen Geräte betrifft - jedoch sehr unterschiedlich. Erfahrungsgemäß gibt es Schulen, in denen neu angeschaffte Computer schnell Ziel blinder Zerstörungswut wurden. Da öffentlich zugängliche Geräte ständig dieser Gefahr ausgesetzt sind, halten viele Schulen ihre Rechner verständlicher Weise unter Verschluss. Ob und wie erfolgreich die Nutzung der neuen Medien ist, hängt in erster Linie vom Engagement der Lehrkräfte ab. Ihnen obliegen ja - in welcher Arbeitsteilung auch immer - drei Aufgaben: (1) Hard- und Software müssen regelmäßig gepflegt, gewartet und aktualisiert werden; (2) die Geräte sollten möglichst oft und offen zugänglich gehalten werden; (3) nur ein angemessen hoher Stand an Sachkenntnis, mediendidaktischer Reflexion und zielgerichteter methodischer Vorbereitung erlaubt eine sinnvolle Verwendung der Geräte.

2. Internet im Deutschunterricht

Technische Möglichkeiten ohne pädagogisches Konzept nützen nicht nur nichts, sondern schaden sogar. Entweder stehen teure und schnell veraltende Geräte ungenutzt herum; dann hätte man die Gelder besser für andere schulische Zwecke verwendet. Oder sie entfalten in ihren scheinbar unendlichen Einsatzmöglichkeiten eine eigene Faszination, der vor allem Anfänger schnell erliegen. Der Benutzer lässt sich dann leicht von der Maschine überwältigen, wird hilflos und/oder süchtig. Medienkompetenz als ein wichtiges Lernziel des Deutschunterrichts heißt aber gerade: Souveränität sowohl gegenüber der Technik als auch gegenüber der Informationsfülle gewinnen, kritische Urteilsfähigkeit ausbilden, kreativ Verwendbares von Belanglosem unterscheiden können. Denn das Internet kann nur eines von vielen Medien, und Medienerfahrung soll nur einer von mehreren Lebensbereichen sein. Der Bildschirm ist nur eines unter vielen, nicht "das einzige Fenster zur Welt" (Weizenbaum 1989:9). Zu den wichtigen Zielen des Deutschunterrichts gehört es, dass Schüler den Sitz der Medien im Leben erfahren, einschätzen und für sich selbst bewusst einrichten können.

Auch in jedem Fachunterricht kann und soll das Internet nur eines von vielen Medien sein. Nach wie vor gilt: "Das wichtigste Medium im Unterricht ist der Körper des Lehrers" (Meyer 1993:36). Wenn ein Klassenraum selbstverständlich über Internet-Anschlüsse verfügt, kann das Internet ebenso selbstverständlich in den laufenden Unterricht integriert werden wie Tafel und Kreide. Trotz der Initiative "Schule ans Netz" wird das aber bis auf weiteres nur in seltenen Ausnahmefällen so sein. Sinnvoll wäre es, Schulen mit leicht transportierbaren Laptops und drahtloser Einwahlmöglichkeit ins Internet auszustatten. Bis das in den nächsten Jahren geschehen kann, wird der Regelfall der folgende bleiben: Schüler und Lehrer suchen nach schulinterner Voranmeldung einen speziellen Internet-Raum auf, dessen technische Ausrüstung in dieser Zeit dann auch intensiv genutzt werden wird. Gerade wenn man - wie wir - für Medienmix plädiert, ist also bei jeder Unterrichtsplanung dreierlei zu bedenken: (1) Welche inhaltlichen Ziele will ich erreichen? (2) Warum und in welcher Weise eignet sich gerade dafür der Internet-Einsatz? (3) Wie können die Internet-Stunden in eine größere Unterrichtseinheit integriert werden? Dabei sollte man sehr bewusst darauf achten, dass man die überreichen Potenziale des Internet genau dort und nur dort ausnutzt, wo sie die beabsichtigten Lernziele besser erreichen helfen als andere Mittel. Mit anderen Worten: Alle technischen Möglichkeiten sollen didaktischen Zielen unterworfen werden und nicht umgekehrt.

Bisher gibt es weder Schulbücher, die den Einsatz neuer Medien im Deutschunterricht konsequent berücksichtigen, noch etwa eine ausgearbeitete Internet-Didaktik für den Deutschunterricht, sondern nur einzelne Beiträge, Erfahrungen und Projekte (vgl. Borrmann/ Gerdzen 1998). Das ist eine Herausforderung: vieles ist im Fluss, Experimente sind erwünscht, Misserfolge müssen nicht schlimm sein, Erfolge beflügeln umso mehr, Schülerinnen und Schüler sind oft höher motiviert oder leichter zu motivieren. Auch die tatsächliche Nutzung des Internets im Deutschunterricht steckt noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen, und zwar vor allem gemessen an der Vielfalt denkbarer Möglichkeiten, aber auch verglichen mit dem Einsatz des Netzes in anderen Fächern wie etwa Englisch. Dennoch: Seit jüngster Zeit lässt sich eine deutliche Entwicklung verzeichnen; tagtäglich wächst das Online-Angebot an Materialien, Projekten, Datenbanken und dergleichen, das sich auf das Unterrichtsfach Deutsch bezieht.

Beim Durchblättern der virtuellen Seiten stößt der Leser immer wieder auf das Wort "Projekt", wenn es um den fachgebundenen Einsatz des weltweiten Computernetzes geht. Offensichtlich wird das Internet in den meisten Fällen im Rahmen komplexerer Unterrichtsvorhaben eingesetzt, was auf gewisse Schwierigkeiten hinsichtlich der methodischen Einbindung des Mediums in den ,konventionellen' Fachunterricht schließen lässt. Womöglich kann der Internet-Einsatz nur schwer (oder gar nicht?) in den überwiegenden 45-Minuten-Rhythmus einer herkömmlichen Schulstunde ,verpackt' werden, so dass in der Regel die Form des Projektes als einzige Möglichkeit übrig bleibt (vgl. dazu auch Bayer in diesem Heft).

3. Recherchieren, Kommunizieren, Publizieren

Neue Medien integrieren die Funktionen mehrerer oder vieler alter in einem Gerät. Computer sind semiotische Universalmaschinen geworden; das Internet ist Schaufenster, Marktplatz, Kaufhaus, Kommunikationsraum, Telefon, Post, Litfaßsäule, Visitenkarte, Gästebuch, Wandzeitung, Magazin, Zeitung, Rundfunk, Fernsehen, Verlag, Enzyklopädie, Bibliothek, Archiv u.a. in einem. Für den Deutschunterricht bieten sich drei Verwendungsweisen an: man kann damit recherchieren, kommunizieren und publizieren.

Zum Recherchieren bietet es eine schier grenzenlose und schnell wachsende Fülle von Quellen und Materialien aller Art und sehr unterschiedlicher Qualität an. Medienkompetenz heißt hier die Fähigkeit, sich in dieser oft inkohärenten Überfülle orientieren und das finden zu können, was man sucht und braucht. Dafür bedarf es eines kritischen Urteilsvermögens, das man nicht aus dem Umgang mit dem Internet allein lernen kann. Auch die pure Lektüre von (meist immerhin kohärenten) Büchern erzeugt ja keineswegs schon Bildung. Hier sind klassische Ziele des Deutschunterrichts gefragt: Vor- und Nachdenken, kritische Distanz, selbstständiges Unterscheidungsvermögen.

Zweitens stellt das Internet einen freien, weltumspannenden und in sich sehr differenzierten Kommunikationsraum zur allgemeinen Verfügung. Informationen aller Art können nicht nur abgerufen, sondern auch angeboten und ausgetauscht werden. Schreiben in kommunikativer Absicht ist ein zentraler herkömmlicher Aufgabenschwerpunkt des Deutschunterrichts. Kein anderes Medium erlaubt eine derart schnelle und zugleich globale schriftsprachliche Kommunikation wie das Internet. So wird es möglich, die beiden klassischen Ziele kommunikativen Schreibens zu intensiveren und zu erweitern, nämlich gesellschaftliche Partizipation sowie die Fähigkeit zur Verarbeitung, Darstellung und Weitergabe von Informationen und Einsichten.

Eine pädagogisch wichtige Rolle schließlich kommt dem Internet als Publikationsmedium für virtuelle Schülerzeitungen zu. Prinzipiell haben Schülerzeitungen im Internet den gleichen Status und sind genauso leicht erreichbar wie alle anderen Informationsangebote. Diese Tatsache und die neuen technischen Möglichkeiten können eigene E-Zeitungen und -Zeitschriften für Schüler besonders attraktiv machen. Wohl weil diese Art, das Internet zu nutzen, am unmittelbarsten an herkömmliche schulische Aktivitäten anknüpft, sind hier auch die ersten und meisten Erfahrungen in allen Schulformen und -stufen gemacht worden. Deshalb gehen wir gleich im nächsten Abschnitt eingehender darauf ein.

Im Rest dieses Aufsatzes soll dem Leser eine kleine, aber möglichst vielfältige Auswahl an Verwendungsmöglichkeiten, Anregungen, unterrichtspraktischen Vorschlägen, Materialquellen und konkreten Projekthinweisen für den Deutschunterricht an die Hand gegeben werden. Weiterführende Hinweise findet man bei vielen der im Folgenden genannten Internet-Quellen, in der angegebenen Literatur sowie im Web-Guide am Ende dieses Heftes.

4. Das Internet im Rahmen von Zeitungsprojekten

Die Informationstechnologische Grundbildung (ITG) ist ein obligatorischer Lernbereich des Deutschunterrichts (zur ITG im Deutschunterricht vgl. Berndt 1997), in dem es in besonderem Maße um die Einführung in die computergestützte Textverarbeitung geht. Die unterrichtspraktische Umsetzung erfolgt oft im Rahmen eines Zeitungs-Projektes: Texte werden auf dem Computer erfasst, im Zeitungs-Stil formatiert und anschließend über den Drucker auf Papier gebracht. Der Einsatz des Internets hingegen ermöglicht, über die bloße Verwendung von Textverarbeitungsprogrammen hinaus den vernetzten Computer als Recherche-Instrument einerseits und Publikationsmedium andererseits zu nutzen. Als weltweites Kommunikationsnetz erlaubt das Internet eine nahezu grenzenlose Publikationsbreite. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schülerzeitungen entstehen hier keine Druckkosten, da die Informationen virtuell erscheinen. Darüber hinaus können unter Umständen neuartige textdesignerische, grafische und ggf. multimediale Möglichkeiten ausgenutzt werden, die die klassische Schülerzeitung nicht bietet. Allerdings verlangt das elektronische Medium neuartige Lesegewohnheiten, da das Geschriebene nicht mehr in gedruckter Form erscheint. Vielmehr setzt die Lektüre elektronischer Schülerzeitschriften eine entsprechende technische Ausrüstung voraus.

Einige exemplarische Ergebnisse lassen sich über die Adresse http://www.schuelerzeitung.com einsehen.

Anregungen für ein handlungsorientiertes und schülerzentriertes Zeitungs-Projekt findet man unter http://schule.inka.de/SIN96/faecher/deutsch/zeitung/index1htm.

Zwar erscheint die elektronische Schülerzeitschrift im Internet quasi weltweit. Doch je lokaler die Inhalte, desto uninteressanter können sie für eine globale Öffentlichkeit sein. Ähnlich wie Lokalredaktionen bei "richtigen" Zeitungen behandeln Schülerzeitungen oft Themen, die nur eine sehr kleine Öffentlichkeit betreffen, und berichten insbesondere etwa über das unmittelbare Geschehen an einer Schule. Diese Problematik kann - in der entsprechenden Situation - Anlass geben, etwa im Rahmen des Lernbereichs "Reflexion über Sprache" auch allgemeinere Aspekte öffentlicher (schriftsprachlicher) Kommunikation zu verdeutlichen.

Wenn die Veröffentlichung von Schülerzeitschriften im Internet nicht im Vordergrund des Zeitungs-Projektes stehen soll, kann das weltweite Datennetz auch als Recherche-Instrument genutzt werden. Dadurch, dass Agenturnachrichten vermehrt online abrufbar sind, können auch Schüler diese Informationen auf dem Rechner in der Schule oder zu Hause empfangen und - ähnlich wie Redakteure einer großen Tageszeitung - diese mit Hilfe eines Textverarbeitungsprogramms sprachlich, inhaltlich sowie layouttechnisch bearbeiten. Neben dem eigenen Umgang mit informationstechnischen Medien (verstanden als Erwerb einer Medienkompetenz) erfahren die Schüler darüber hinaus, wie Tageszeitungen mit Agenturmeldungen umgehen, da sie in der Regel am nächsten Tag ihre eigenen Produkte mit den Darstellungen in den Printmedien vergleichen und bewerten können. Schüler einer achten Jahrgangsstufe des Pascal-Gymnasiums in Grevenbroich haben hierzu bereits erste positive Erfahrungen gemacht. Virtuelle "Online-Newsticker", die aktuelle Eil- und Blitzmeldungen auf den Computerschirm bringen, sind über die Adressen http://www.dpa.de/news.html, http://rhein-zeitung.de/tick/ oder http://www.rp-online.de/topnews/aktuell.shtml zu erreichen.

5. "Netzgedichte" und "Netzgeschichten" - Eine Anregung für den produktionsorientierten Literaturunterricht

Da das Internet sowohl Publikations- als auch Kommunikationsmedium ist, ermöglicht es den direkten gedanklichen Austausch zwischen Autor und Leser. Diese Möglichkeit kann insbesondere für den produktionsorientierten (Literatur-)Unterricht nützlich sein und zu unterschiedlichen (Literatur-)Projekten einladen.

Das World Wide Web bietet auch für das Fach Deutsch verschiedene virtuelle Foren an, in denen selbstverfasste Texte veröffentlicht werden können. Auf speziell eingerichteten Web-Seiten sind ausgewählte Schülertexte (Gedichte, kurze Geschichten und Erzählungen etc.) abgespeichert, die gelesen, kommentiert, ergänzt und überarbeitet werden können. Die Möglichkeit der Veröffentlichung eigens verfasster Texte, die etwa im Rahmen eines produktionsorientierten Fachunterrichts entstanden sind, kann insgesamt zu einer größeren Schreibmotivation beitragen, da die Schüler - wenngleich über elektronische Kanäle und deshalb nur mittelbar - mit einer Öffentlichkeit konfrontiert werden. Schüler können dabei über ihre Schreibprodukte miteinander in Kontakt treten und auf diese Weise untereinander textuelle Besonderheiten und individuelle Schreibstile erfahren - und ggf. per E-Mail auch diskutieren.

Als ein Beispiel für diese Form der Internet-Nutzung können die sogenannten "Netzgeschichten" und "Netzgedichte" gelten, die auf dem Bildungsserver des Landes Nordrhein-Westfalen (http://www.learn-line.nrw.de) zu finden sind. Entstanden sind die rund 150 Texte anlässlich eines dreimonatigen Wettbewerbs, den das Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Vertreter des Bertelsmann Clubs ausgerichtet haben. Vergleichbare, zum Teil auch außerschulische Literaturprojekte und -foren lassen sich an mehreren Stellen finden, so etwa unter http://www.literaturcafe.de oder http://www.berlinerzimmer.de/eliteratur.

6. Schreibkonferenz und Schreibwerkstatt per Internet

Die aus der Primarstufe stammenden Methoden "Schreibwerkstatt" und "Schreibkonferenz" (dazu allgemein Reuschling 1995 und Spitta 1989) gewinnen - in unterschiedlichen Formen weiterentwickelt - auch in der Sekundarstufe an Stellenwert. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass die Fachdidaktik die Prozesshaftigkeit des Schreibens mehr und mehr in den Vordergrund des Unterrichts stellt (vgl. Fritzsche 1994:187ff. und Baurmann 1995).

Die fachspezifischen Methoden, die auf eine Förderung der Schreibkompetenz abzielen, können insofern eine mediengerechte Unterstützung durch das Internet erfahren, als die vernetzten Computer den direkten Dialog zwischen Schreiber und Leser ermöglichen. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich per Tastatur auf schriftsprachlichem Wege. Da die Schreiber mit der Wirkung ihrer Texte konfrontiert werden, können sie in prozesshafter Weise zunehmend Einsicht darin gewinnen, wie man Texte adressatengerecht überarbeitet und optimiert.

In höheren Klassen kann dieser Weg, mit dem Internet umzugehen, auch mit themenzentrierten Aufgaben aus dem Lernbereich "Reflexion über Sprache" verbunden werden. Denkbar wäre in diesem Zusammenhang ein E-Mail-Projekt mit Schulen bzw. Schulklassen aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands, Österreichs sowie Norditalien oder der deutschsprachigen Schweiz. Gemeinsam können die am Projekt beteiligten Schüler in einem lebendigen und wirklichkeitsnahen, produktiv-kommunikativen Prozess die Verwendung verschiedener Sprachebenen sowie geographisch bedingter Sprechweisen erfahren, was - didaktisch und methodisch entsprechend aufbereitet - schließlich zum Unterrichtsgegenstand gemacht werden kann. Projekte dieser Art gibt es nach unseren Recherchen bisher noch nicht, wären sicherlich aber eine interessante Herausforderung. Gerade das Internet könnte hier als zeitgemäßes Medium einen Beitrag dazu leisten, Schülern die besonderen Bedingungen von (Schrift-)Sprache im Prozess sozialer Interaktion verständlicher und bewusster zu machen.

7. Das Internet als Informationsquelle für Primär- und Sekundärtexte sowie für Unterrichtsideen für den Deutschunterricht

Die online verfügbaren Informationen, die für das Fach Deutsch von Relevanz sein können (verschiedene Materialien, kopierbare Texte, Datenbanken und weiterführende Links), richten sich an sehr unterschiedliche Adressaten. So können Schüler ausgewählte Datenbanken aufsuchen und nach geeigneten Materialien für Referate, Hausaufgaben und Facharbeiten recherchieren, wobei die Qualität der angebotenen Beiträge sehr unterschiedlich ist und daher kritisch geprüft werden muss. Beispielhafte Adressen hierfür sind http://www.schulhilfen.com oder http://www.young.de. Eher fachwissenschaftlich ausgerichtete Recherchen - etwa im Sinne eines wissenschaftspropädeutischen Unterrichts in der gymnasialen Oberstufe - lassen sich über die zahlreichen Homepages der Universitäten durchführen (beispielsweise http://www.phil.uni-erlangen.de/~p2gerlw/home.html oder http://www.linse.uni-essen.de).

Für Lehrer und insbesondere für Referendare sind die Unterrichtseinheiten und Stundenentwürfe für das Fach Deutsch gedacht, die von dem Studienseminar Paderborn (http://www.uni-paderborn.de/schulen/sem/pool/pool.html) elektronisch verteilt werden. Ebenfalls erwähnenswert sind die aus Luxemburg stammenden und für den Einsatz in der gymnasialen Unterstufe gedachten "Materi@lien für den DU" (http://www.al.lu/deutsch/sitemap.html). Zu einer wertvollen Quelle für Referendare und Ideen suchende Lehrer kann das Angebot von "Deutschunterricht online" (http://www.duonline.de) werden. Die dort angebotenen Materialien stammen überwiegend aus Lehrproben und Examensreihen und umfassen einen ausführlichen Unterrichtsverlaufsplan sowie Angaben über die jeweils angestrebten Stunden- und Teilziele.

Das "Duisburger Informationsnetz für Germanistik und Schulpraxis" (http://www.uni-duisburg.de/DINGS) ist literaturdidaktisch orientiert. Eine wichtige Startseite mit zahlreichen, ständig aktualisierten und ergänzten Hyperlinks für den Deutschlehrer ist http://www.sondershaus.de. Weitere Angebote für Lehrer sind auf dem Deutschen Bildungsserver (DBS) eingerichtet (http://www.dbs.schule.de) oder unter http://lo.san-ev.de abrufbar. An dieser Stelle seien auch das "Zentrum für Unterrichtsmedien" (http://www.zum.de), der "Landesbildungsserver Baden-Württemberg" (http://dbs.schule.de/db/bw/) sowie die Essener Seite "Schule und Computer" (http://www.linse.uni-essen.de/suc/suc.htm) genannt, von denen über die entsprechenden Hyperlinks gezielt Material auf den Bildschirm geladen werden kann. Schließlich gibt es zahlreiche Diskussionsforen und Newsgroups mit Themen, die auch den Deutschunterricht betreffen können (recherchierbar über http://www.dejanews.com).

Materialien zur Belletristik findet man am besten über das Buch von Kaiser (1996) mit Ergänzungen unter http://www.eichborn.com/kaiser. Besonders reichhaltig sind die Biographien und Einführungen zu deutschen Klassikern unter http://www.xlibris.de. Mittlerweile lassen sich auch zahlreiche Primärtexte über das WWW abrufen, die (online kopiert und später auf Papier ausgedruckt) problemlos im Unterricht eingesetzt werden können. Die zur Zeit umfangreichste Sammlung von Online-Literatur wird vom "Gutenberg-Projekt" verwaltet (http://gutenberg.aol.de/gutenb.htm). Alternativ kann auch das "Verzeichnis der online kopierbaren Bücher" (http://www.grass-gis.de/bibliotheken/buecher.html) aufgerufen werden. Ein an Schülerinteressen orientierter Literaturunterricht kann von solchen Angeboten insofern profitieren, als die Lernenden wegen des relativ einfachen und unkomplizierten Zugangs zur Literatur stärker an der Unterrichtsplanung und an der Auswahl der Unterrichtsgegenstände partizipieren können. Oberstufenschüler können nach zuvor gemeinsam entwickelten Kriterien (Autoren, Epochen, Motive etc.) weitgehend selbstständig eine Unterrichtssequenz zur Lyrik zusammenstellen.

Da die Texte elektronisch verteilt werden, lassen sie sich selbstverständlich auch - wie Literatur auf CD-ROMs - offline auf dem Rechner lesen und vielseitig bearbeiten (Volltextsuche, diverse Exportmöglichkeiten usw.). Allerdings darf an dieser Stelle nicht übersehen werden, dass gerade die hierbei gewonnene Multifunktionalität und Interaktivität, die gleichsam im Kontrast zum starren Text im gedruckten Medium stehen, aus didaktischer Perspektive auch negative Effekte und Gefahren auslösen können (vgl. hierzu Kleinschroth 1996:176 sowie Jonas 1997:169).

8. Literatur- und Multimediaprojekte aus dem Deutschunterricht im Internet

Das World Wide Web ermöglicht als Hypertext-Umgebung Schreib- und Leseprozesse, die sich von ,konventionellen', d.h. überwiegend sequenziellen bzw. linearen Prozessen grundsätzlich unterscheiden. Ein weiteres Merkmal des WWW ist die Einbeziehung von Bild-, Video- und Audioelementen, die somit eine Verknüpfung unterschiedlichster Informationseinheiten zulässt und neue Darstellungsstrategien erfordert (vgl. hierzu auch Kuhlen 1991, Müller 1996, Storrer 1999). Die Notwendigkeit einer sogenannten Hypertext- oder Hypermedia-Kompetenz wird um so offensichtlicher, je intensiver das weltweite Datennetz genutzt und mit ihm gearbeitet wird (vgl. Blatt 1997, Wichert 1997). Für anspruchsvollere Hypermedia-Projekte empfiehlt es sich, die multimedia-didaktische Diskussion zu verfolgen (z.B. Issing/Klimsa (Hrsg.) 1995); sie sollte vor allem in der Lehrerausbildung eine wachsende Rolle spielen.

Die von oder mit Schülern angefertigte multimediale Selbstdarstellung von Schulen auf eigenen Homepages sowie die Präsentation von Unterrichtsergebnissen im Netz sind inzwischen keine Seltenheit mehr - wenngleich längst nicht alle veröffentlichten Projekte tatsächlich multimedial sind und die meisten das Potenzial des Mediums bei Weitem nicht ausschöpfen. Dass bereits Schüler einer fünften Jahrgangsstufe in der Lage sein können, weitgehend selbstständig Unterrichtsergebnisse am Computer auszuarbeiten und in die HTML-Sprache, die im WWW genutzt wird, umzusetzen, illustriert das Buchprojekt zum Jugendroman "Vorstadtkrokodile" (http://www.deltacity.net/gymnasium-borghorst/deutsch), das am Gymnasium Borghorst in Steinfurt durchgeführt wurde. Da auf den entsprechenden Internet-Seiten auch die Projektziele und der Projektverlauf beschrieben werden, dürften sie für den interessierten Lehrer durchaus aufschlussreich sein.

Weitere Beispiele und Ideen für Unterrichtsprojekte, die großenteils über das Fach Deutsch hinaus gehen, lassen sich über die Seite "DINO-Schulprojekte im Internet" (http://www.dino-online.de/seiten/go02sp.htm) abrufen.

9. Reflexion über Sprache und Kommunikation im Internet

Wie alle Medien (Schrift, Buchdruck, Hörfunk, Fernsehen etc.) bringt auch das Internet neue Verwendungsweisen von Sprache mit sich. Neue Kommunikationsformen, neue Textsorten, neue Wörter und neuartige Zeichen entstehen, teilweise verschwimmen die gewohnten Grenzen zwischen mündlichem und schriftlichem Sprachgebrauch, Text und Bild gehen neue Verbindungen ein, schriftliche Texte wandern in multimediale Kontexte ein, Schrift verliert ihre jahrhundertealte Vorherrschaft unter den Kommunikationsmitteln. Die begrenzte Fläche des Bildschirms bei gleichzeitiger Informationsüberfülle und hypermedialer Darstellungsweise erzwingt eine neuartige, charakteristische Bildschirmsemiotik. Zu allen diesen Aspekten gibt es Literatur (z.B. Runkehl u.a. 1998, Schmitz (Hrsg.) (1995), Weingarten (Hrsg.) (1997)); und alle diese Aspekte können auch sinnvoll im Deutschunterricht behandelt werden. Je nach Altersstufe können Schülerinnen und Schüler auch selbst kleine Untersuchungen durchführen. Beispielsweise können sie (individuell oder besser in Gruppen) die Eigenarten ausgewählter Homepages im WWW beschreiben und ihre Qualität bewerten, und zwar gemäß vorüberlegter Kriterien (Informationsgehalt, Verständlichkeit, Lesbarkeit, Text-Bild-Beziehungen, Bildschirmsemiotik, Handhabbarkeit, ästhetische und ergonomische Gestaltung, Zweck-Mittel-Verhältnis). Sie können die Präsentation von Informationen in Tageszeitungen und Online-Zeitungen (am einfachsten zu finden über Internet-Kataloge wie http://www.web.de, http://www.fireball.de oder unter http://www.presse.de/pad/index.htm) miteinander vergleichen, die Sprache in E-Mails beschreiben und auf Besonderheiten hin analysieren oder die Gesprächsführung in einem ausgewählten Chat-Room hinsichtlich Kohäsion und Kohärenz, Thema- und Sprecherwechsel nachzeichnen. Oder sie können (per Diskussion und/oder Aufsatz) der Frage nachgehen, ob Fernsehen und/oder Internet Analphabetismus fördert oder ermöglicht - usw.

10. Für eine souveräne Integration des Internet in Schule und Alltag

Auf wenig spektakuläre Weise kann das Internet grundsätzlich jederzeit nebenbei als Informationsquelle für sämtliche Bereiche und Themen des Deutschunterrichts verwendet werden. Man kann etwa Experten per E-Mail zu einem bestimmten Problem befragen, Literatur zu einem beliebigen Thema bibliographieren, herausfinden, ob ein gerade im Unterricht besprochenes Theaterstück irgendwo in der Nähe aufgeführt wird, wie bestimmte Wörter in alter und neuer Rechtschreibung geschrieben werden, welche aktuellen Untersuchungen zur Jugendsprache es gibt, wie Goethe zu verschiedenen Zeiten ausgesehen hat, wie Jandl-Gedichte interpretiert werden können und so weiter und so fort. Erst durch Übung lernt man dabei nach und nach besondere Leistungsfähigkeiten und Nachteile des World Wide Web gegenüber anderen Informationsquellen (z.B. Lexika, Stadtbücherei) kennen, um in Zukunft besser beurteilen zu können, wie man die verschiedenen Möglichkeiten am besten einsetzt. Das gilt insbesondere auch für die Schüler-Arbeit außerhalb des Unterrichts (z.B. bei Hausaufgaben), sei es dass sie Internet-Anschlüsse in der Schule, in Stadtbüchereien, Internet-Cafés oder privat zu Hause verwenden können.

Internet-Verwendung wird für eine schnell wachsende Anzahl von Schülern sehr bald zum völlig normalen Alltag gehören, selbst wenn die Ausstattung der Schulen nicht mithalten kann. Trotz der Kostenschwelle und der oft noch bestehenden psychologischen Hemmschwelle, Unsicherheit oder zu geringen Erfahrung vieler Lehrerinnen und Lehrer hat die Schule und speziell auch der Deutschunterricht die Aufgabe, Schüler auf dem Weg zu einem möglichst kompetenten und souveränen Umgang mit allen Kommunikationsmedien, also auch dem Internet, zu unterstützen. Nicht jeder Lehrer muss alles können und alles mitmachen; doch jede Schülerin und jeder Schüler sollte alle Chancen haben.

Mit "Schulen ans Netz" ist es nicht getan; sie müssen sich auch im Netz souverän bewegen können und nicht darin verstricken. Die technische Ausstattung allein löst keine Probleme, sondern schafft im Gegenteil sogar neue. Es kommt darauf an, dass möglichst viele Lehrerinnen und Lehrer mit möglichst klaren Konzepten und möglichst fundierter Sachkenntnis wissen, in welchem Rahmen, zu welchem Zweck und auf welche Weise sie mit dem Internet umgehen wollen, so dass es ein gutes Arbeitsmittel wird. Folgt man Petersens (1984:182,193f) Kriterien für gute Arbeitsmittel, dann muss das Internet dazu in jedem einzelnen Fall mit eindeutiger didaktischer Absicht so in den Unterricht eingebaut werden, dass die Schüler sich damit frei und selbstständig bilden können, dass es motivierend und möglichst sich selbst erklärend ist und dem Benutzer die Kontrolle der richtigen Verwendung bzw. der korrekten Lösung erlaubt; es muss Anreize zu Wiederholungen und zur fortgesetzten Beschäftigung mit weiterführenden Arbeitsmitteln enthalten, eine wertvolle Arbeitshaltung vermitteln, zu kameradschaftlichem Verhalten einladen und dem Lehrer helfen, auf die individuelle Persönlichkeit des Kindes besser einzugehen. Diese Kriterien sollten - wie bei anderen Arbeitsmitteln auch - vor jedem Internet-Einsatz im Deutschunterricht sorgfältig bedacht und dann konkret erfüllt werden. Der vorliegende Beitrag wollte dazu einige Anregungen geben.

Wenn Medien wie das Internet nicht einem Selbstzweck dienen, sondern in den gewöhnlichen Schulalltag integriert werden, besteht eine gute Chance, dass verschiedene Medien in wechselseitiger Ergänzung auch als normale Hilfsmittel in außerschulisches Leben aufgenommen werden und es nicht beherrschen. Das sogenannte Multimedium verkümmert sonst schnell zum Monomedium: es gibt ein Leben vor, neben, nach und hinter dem interaktiven Guckkasten.

11. Literaturverzeichnis

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  • Baurmann, Jürgen (1995): Schreiben in der Schule: Orientierung an Schreibprozessen. In: Baurmann, Jürgen/Weingarten, Rüdiger (Hrsg.): Schreiben. Prozesse, Prozeduren und Produkte. Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 51-69.
  • Berndt, Elin-Birgit (1997): Der Deutschunterricht als Ort der Informationstechnischen Grundbildung und Medienerziehung. In: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST), 55, 1997, S. 7-19.
  • Blatt, Inge (1997): Von der Textkompetenz zur Hypertextkompetenz. Neue Aufgaben und Chancen für den Deutschunterricht durch Computer und Internet. Ergebnisse aus Unterrichtsprojekten in der Sekundarstufe I. In: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST), 55, 1997, S. 102-117.
  • Borrmann, Andreas/ Gerdzen, Rainer (1998): Weiterführende Literatur für mutige Deutschlehrerinnen und -lehrer. In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes 45, H. 3 (Germanistik und Internet), S. 321 f.
  • [Deutscher Philologenverband (Hrsg.) (1999):] Start für vierte Förderrunde von "Schulen ans Netz". In: "Profil. Das Magazin für Gymnasium und Gesellschaft" (April 1999), S. 32.
  • Fritzsche, Joachim (1994): Zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts. Band 2: Schriftliches Arbeiten. Stuttgart, Düsseldorf u.a.: Klett.
  • Issing, Ludwig J./ Klimsa, Paul (Hrsg.) (1995): Information und Lernen mit Multimedia. Weinheim: Psychologie Verlags Union.
  • Jonas, Hartmut (1997): Literatur auf CD-ROM - eine Chance des Literaturunterrichts? In: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST), 55, 1997, S. 161-171.
  • Kaiser, Reinhard (1996): Literarische Spaziergänge im Internet. Bücher und Bibliotheken online. Frankfurt/M.: Eichborn.
  • Kleinschroth, Robert (1996): Neues Lernen mit dem Computer. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch (rororo computer, hrsg. v. Ludwig Moos).
  • Kuhlen, Rainer (1991): Hypertext. Ein nicht-lineares Medium zwischen Buch und Wissensbank. Berlin, Heidelberg, New York u.a.: Springer.
  • Meyer, Hilbert (1993): "Das wichtigste Medium im Unterricht ist der Körper des Lehrers". In: Otto, Gunter (Hrsg.): Unterrichtsmedien. (= Friedrich Jahresheft XI). O.O. [Seelze]: Friedrich Verlag, S. 36-37.
  • Müller, Burghard (1996): Literaturliste zum Thema Hypertext. Essen (Elektronisch verteilt im Internet unter der Adresse http://www.linse.uni-essen.de/literaturl/literat.htm).
  • Petersen, Peter (1984): Führungslehre des Unterrichts [1937]. Weinheim, Basel: Beltz (Neuausgabe nach der 10. Aufl. 1971).
  • Reuschling, Gisela (1995): Textrevision durch Schreibkonferenzen. Wie kann das Überarbeitungsverhalten von Kindern in Schreibkonferenzen zielgerecht gefördert werden? In: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST), 51, S. 148-159.
  • Runkehl, Jens/ Schlobinski, Peter/ Siever, Torsten (Hrsg.) (1998): Sprache und Kommunikation im Internet. Überblick und Analysen. Opladen: Westdeutscher Verlag.
  • Schmitz, Ulrich (Hrsg.) (1995): Neue Medien. Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST), 50. Oldenburg: OBST.
  • Spitta, Gudrun (1989): Wenn Kinder zu Autoren werden. Erfahrungen aus der Arbeit mit Schreibkonferenzen. In: Balhorn, Heiko/Brügelmann, Hans (Hrsg.): Jeder spricht anders. Normen und Vielfalt in Sprache und Schrift. Konstanz: Libelle, S. 268-276.
  • Storrer, Angelika (1999): Kohärenz in Text und Hypertext. In: Lobin, Henning (Hrsg.): Text im digitalen Medium. Linguistische Aspekte von Textdesign, Texttechnologie und Hypertext Engineering. Opladen, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, S. 33-65.
  • Weingarten, Rüdiger (Hrsg.) (1997): Sprachwandel durch Computer. Opladen: Westdeutscher Verlag.
  • Weizenbaum, Joseph (1989): Kinder, Schule und Computer. Hrsg. vom Landesinstitut für Schule und Weiterbildung (Beratungsstelle für neue Technologien). Soest: Soester Verlagskontor.
  • Wichert, Adalbert (1997): Hypertext im Deutschunterricht. Überlegungen zur Rhetorik und Didaktik des Hypertexts. In: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST), 55, 1997, S. 118-131.

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