Warum die Werkzeug-Metapher in Bildungsprozessen in die Irre führt

Autor:
Berndt, Elin-Birgit

Aufsatztitel:
Warum die Werkzeug-Metapher in Bildungsprozessen in die Irre führt

Heftnummer:
72

Seiten:
109-133

Medienkompetenz erschöpft sich in Bildungsprozessen nicht im Erwerb von Fertigkeiten und in routinierter Handhabung der Software. So kann der Computer zwar ein nützliches „Werkzeug“ in Arbeitsprozessen sein, in der Bildung aber steht diese Nutzung nicht im Vordergrund. Hier geht es um das Sichtbar-Machen-Können der Prozeduren des Mediums. Die Software sollte zulassen, dass der Nutzer einen Erklärungs-Modus „zuschalten“ kann. Statt von Lern-„Werkzeugen“ sollte von „Mitteln für die Unterstützung des Denkens, für Strategien der Aneignung und der Problemlösung“, von „Denkzeugen“ gesprochen werden.

Zurück