OBST - Beiheft 6: Linguistische Berufsfelder außerhalb von Schule und Hochschule

Beschreibung der Ressource

Seit die Arbeitsmöglichkeiten in Schule und Hochschule für Absolventen des Faches Linguistik und der einzelsprachlichen Philologien in den letzten Jahren drastisch verringert wurden, und vermehrt Linguisten an Hochschulen und in Forschungsbereichen nicht mehr weiterbeschäftigt werden, hat die Diskussion um 'Berufsfelder' zugenommen und wird immer wichtiger.
Linguistische Ausbildung und Berufsproblematik waren kursorisch und als Schwerpunkt (Heft 2/77; 6/78; Beiheft .4/80) Themen in den 'Osnabrücker Beiträgen zur Sprachtheorie'; anwendungsbezogene Teilbereiche der Linguistik wurden zuletzt in 'Linguistik und Sprachstörungen' (19/82) und 'Handlungsorientierung im Zweitspracherwerb' (Heft 22/82) vorgestellt. Eine detaillierte und zugleich umfassende Darstellung der möglichen Tätigkeiten linguistisch ausgebildeter Hochschulabsolventen hat bislang keine breitere Öffentlichkeit erreicht. Vor allem aber fehlte es an Erfahrungsberichten aus den Tätigkeitsbereichen selbst und an Prognosen über Arbeitsmöglichkeiten in diesen Bereichen. Die Dokumentation von Gisela Brünner, Reinhard Fiehler und Brigitte Herlemann schließt diese Lücke. Damit ist sie zugleich das erforderliche Komplement zur Erhebung von Feuerstein (Villingen 1982).
Den Autoren danken wir für die Bereitschaft, die Ergebnisse ihrer Untersuchung als OBST -Beiheft zu veröffentlichen. In Ansehung dessen, daß auch sie zur wachsenden Zahl von Linguisten gehören, denen sich das Berufsfeld 'Hochschule' zunehmend verschließt, ist es bemerkenswert, wieviel Zeit und Mühe die Autoren der Aufgabe gewidmet haben, anderen Perspektiven aufzuzeigen und so Enttäuschungen zu ersparen.

Vorstand der DGfS und OBST-Redaktion waren der Ansicht, daß die Untersuchung möglichst schnell dorthin gelangen müsse, wo Studierende berufsbezogene Orientierung zur Gestaltung ihres Studiums vermissen, wo in Studienberatung und Sprechstunde nach möglichenBerufsfeldern und Prognosen über Arbeitschancen gefragt wird. Nicht zuletzt kann sie als hilfreiches Material zur besseren Information in anderen
Beratungsstellen und in Arbeitsämtern dienen.
Autor/in dieses Eintrags MAB

Datum der Aufnahme in die LinseLinks 13.12.2018

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